Aktuell - womit wir uns gerade beschäftigen...


Dezember 2011: Grabungsbericht, Inventarisierung der Funde und Dokumentation sind gut geschafft, das empfindlichste Fundmaterial in der Werkstatt. 14C-Proben sind eingereicht, die botanischen Profile gesichert. Vor dem Beginn der Winterbaustelle am Alten Rathaus in Goslar ist erholsame Pause - zumindest-was die Grabung angeht - angesagt und es bleibt nur Ihnen und allen Freunden und Mitarbeitern:



November 2011: Noch rechtzeitig vor dem ersten Schnee konnte die Grabung winterfest gemacht und die Nachbearbeitung begonnen werden. Der Kooperationsvertrag mit dem Institut für Anorganische Chemie der LU-Uni Hannover (Prof. Vogt und Dr. Lehmann) ist endlich unter Dach und Fach.  Eine Bachelor-Arbeit zur Hüttenprospektion bei Prof. Gursky, TU Clausthal, wurde erfolgreich mit Unterstützung von R. Lehmann, Uni Hannover, abgeschlossen und findet Nachfolgearbeiten. Bleibt nun darüber nachzudenken, wie es im kommenden Jahr weiter geht und u.a. die museale Präsentation umgesetzt werden kann. Die Vorbereitung der baubegleitenden Grabungen bei der Sanierung des Alten Rathauses der Stadt Goslar, wie auch andere, vor allem touristische Projekte im Landkreis Goslar, machen unnötig Kopfzerbrechen.




Hufabdruck(oben) und Grubenlampe in den Sedimenten des 12./13. Jhs. (Foto: R. Doppernas)


Oktober 2011: Vorrangig müssen die Vorbereitungen für den Winter betrieben werden: Profile putzen und dokumentieren, bei schlechtem Wetter Büroarbeiten. Ablenkend wirkt in der noch zu bearbeitenden Fläche die Entdeckung eines gut erhaltenen Förder(?)-seils und Wagenspuren in dem verlandeten Teich, begleitet von Hufeindrücken und sogar den Abdrücken eines Rehs. Die Schicht gehört der Stratigraphie nach in die Zeit des 13. Jhs. - und geben einen lebendigen Eindruck vom Alltagsleben wieder.


Links das Förder(?)-seil, auf das die Wagenspuren hinzielen. Zwischen diesen die Hufabdrücke

(Foto: R. Doppernas)


September 2011: Am Tag des Offenen Denkmals finden erfreulich viele Interessierte den Weg zum Rammelsberg. Auf der Grabung wird die Schönwetterperiode genutzt, die Arbeiten gehen zügig voran. Die Funde - ein dritter Schuh, sogar mit nun vorhandenem Schaft und ein gut erhaltenes Lämpchen -  tragen ordentlich zur Motivation der fleißigen Mitarbeiter bei. 


  Zum Tag des Offenen Denkmals wird im Eingang des Rammelsberger Bergwerksmuseums eine kleine Ecke für aktuelle Funde eingerichtet (Foto: F. Wachholz)


August 2011: Widriges Wetter kann den Fortschritt der Grabung im Alten Lager nicht aufhalten. Die nach der Baggeraktion erkennbare Holzkonstruktion erweitert sich, in den benachbarten Schnitten zeichnen sich weiter die "Teichschichten" ab. Beim Freilegen der Holzkonstruktion kann wieder eine Schuhsohle frei gelegt werden.



Schuh Nr. 2 in situ (Foto: R.Doppernas, NLD)





Massives Kantholz und darauf aufliegende Querhölzer in den Schichten des 13./14.Jhs.


Juli 2011: Bereits beim Aufbereiten der Baggerfläche zeigen sich spannende Befunde: ein "Loch" im Liegenden, eine massive Holzkonstruktion in den Schichten des 13./14. Jhs - Vermessungsübung der Uni Hannover am Rammelsberg -ab Mitte Juli ist die grabungsmannschaft komplett: endlich.... -

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  Kein Ungetüm! Unter den sorgfältigen Händen von Willi Paul werden die nächsten Schichten frei gelegt




Profil durch den mittelalterlichen Damm des Riechenberger Teiches


Juni 2011: Für das Regenrückhaltebecken bei Riechenberg muß der mittelalterliche Teichdamm geschnitten werden. Mit Hilfe der Techniker und Zeichner des NLD Hannover kann das Profil dokumentiert werden - Die Grabung im Alten Lager hat mit Aufräumarbeiten der Winterschäden gut begonnen, mit Großmaschinen muß die Grabungsfläche 2011 zur Freilegung des Liegenden der Rammelsberglagerstätte vorbereitet werden. -  Dazu müssen die bisherigen Installationen um die Bauwagen verlegt werden


Mai 2011: Baustelle im Goslarer Bergdorf leider ohne größeren Befund; am Rande der Baugrube Hinweise auf einen außerhalb der Grube liegenden Keller. Im Aushub 1 Wandscherbe 11./12. Jh. - im Kurpark der Stadt Bad Harzburg bei der Freilegung des Riefenbachs Hinweise auf Verhüttung von Eisenerzen in der Nähe - Antrag mit der Caritas Goslar bei der ARGE zur Fortsetzung der Grabung im Alten Lager Rammelsberg genehmigt: es kann weiter gehen! - Die mobile Analytik bewährt sich bei Messungen am Godehard-Schrein im Dommuseum Hildesheim


Februar/März/April 2011: Die winterlichen Aufräumarbeiten und die Planung für das laufende Jahr, vor allem die kommende Grabungskampagne wechseln sich ab mit Planungen vor allem im Stadtgebiet Goslar - Geophysikalische Prospektion auf der Harzburg mit EASTERN ATLAS  recht erfolgreichtrotz der sehr widrigen Oberflächenbedingungen und tiefgründigen rezenten Störungen


Januar 2011: Pünktlich zu Weihnachten erhielten wir die lang ersehnten mobile RFA-Analysengeräte. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Anorganische Chemie der Leibniz-Universität Hannover (Frau Prof. Dr. C. Vogt und R. Lehmann) öffnet hiermit bisher nicht erahnte Möglichkeiten für die Geländeprospektion ebenso wie auch die Funduntersuchung - Erstellung des Grabungsberichtes zum Alten Lager geht voran - Flyer zum Ilsenburger Stieg (mittelalterliche Schlackenhalden und Naturschutz) im/mit Nationalpark Harz ist erschienen






Dezember 2010: Aufarbeitung der Grabung Rammelsberg geht gut voran.



Foto F. Wachholz

November 2010: Pünktlich mit den ersten Schnee ist die Grabung am Rammelsberg winterfest.


Oktober 2010: Jeder ordentliche Tag wird genutzt . Flächen und Profile werden geputzt und gezeichnet


September 2010:
Die Grabungen am Rammelsberg laufen bei arg schlechtem Wetter gut voran, im östlichen Schnitt ist mit einer schom 2008 beobachteten Wegstickung der mittelalterliche Horizont erreicht.  - Der Tag des Offenen Denkmals wird nicht nur dank des hervorragenden Wetters ein guter Erfolg - Am 22,/23. besuchen Kollegen aus Frankreich und Luxemburg die Grabung. In diesem Werkstattgespräch zeichnen sich  ungeahnte neue Perspektiven für die interdisziplinäre Zusammenarbeit ab.


Nicht nur Fragen der Metallherkunft wurden am Goslarer Marktbrunnen diskutiert (Foto F. Wachholz)


August 2010: Die Grabungen im Alten Lager des Rammelsberg gehen trotz sehr schlimmen Wetters gut voran,  die frühneuzeitlichen Aufträge sind nun bald überwunden, das Hohe Mittelalter blickt durch.



Im Rahmen der Bauleitplanung hat F.-A. Linke vom Landkreis Goslar vorschnelle Eingriffe im Bereich der partiellen Wüstung Astfeld beobachtet. Die anschließende 2-wöchige Befunddokumentation mit der Arbeitsstelle Montanarchäologie bestätigt die schon 1997 durch Geophysik begründete Siedlungsausdehnung (Foto: F.-A. Linke)



Juli 2010: In den beiden Grabungsschnitten werden werden die vom Hangenden abgerutschten Halden frei gelegt. Darunter sind bereits die älteren Verfüllungen des Tagebaus zu ahnen. Besonderer Fund: Fragment eines Öllämpchens mit Griffloch (bereits das zweite Exemplar)



(Foto: F. Wachholz)


Juni 2010: Beginn der Grabung im Ausbiß des Alten Lagers am Rammelsberg



Mai 2010; Weiterhin Vorbereitung einer größeren Grabung im Alten Lager des Rammelsberg mit wenigen Mitarbeitern -  Endlich! die Tafel zur Beschilderung der Erzabfuhrwege soll am 26. Mai präsentiert werden - Antrag für 10 Mitarbeiter zur Grabung im Alten Lager des Rammelsbergs mit Caritas Goslar genehmigt  - ehem. Beauftragter des Ldkr, Goslar für die Archäol.Denkmalpflege, E. Reiff, dem für intensive Zusammenarbeit zu danken ein Vergnügen ist, erhält Niedersächsischen Verdienstorden - Beschilderungstafel der Erzabfuhrwege am Rammelsberg mit Rammelsberger Bergbaumuseum und Stadtforst Goslar präsentiert.


April 2010: Baustellenbeobachtung einer Wasserleitung im äußeren Bereich der frühen Befestigung "Reitbahn" ohne Befund. Nördlich Neuwallmoden Schnitt durch eine Schlackenhalde der Kupfergewinnung des 13./14. Jhs. - Abbaggern der von Straßenbaumaßnahmen betroffenen Fläche der Wüstung Barkefelde bei Hattorf mit Kreisarchäologie Osterode bleibt ohne Befund - Vorbereitung einer Erweiterung der Sondage am Alten Lager des Rammelsbergs

Januar - März 2010: Einarbeitung neuer Mitarbeiter - Abgleich und Korrektur der Fundstellendatenbanken und Ortsakten


Dezember 2009: Strominstallation für die Grabung am Ausbiss des Alten Lagers Rammelsberg durch BGG - Aufarbeitung der Grabung des karolingischen Eisenverhüttungsofens am Iberg (2005) mit F.-A. Linke und analytische Auswertung der Erz- und Schlackenfunde durch C.Kriete, BGR Hannover.

November 2009: Wiederum Wechsel der Mitarbeiter... - Erarbeitung eines Konzepts für ein kleines Ausstellungssegment zum mittelalterlichen Montanwesen im Rahmen der Ausstellung "Burg und Herrschaft" im Deutschen Historischen Museum Berlin im Jahre 2010, das nicht mit der zeitgleichen Ausstellung zum "750-jährigen Jubiläum der Knappschaft" in Bochum kollidiert , besonders was die zu präsentierenden Funde angeht - Freilegen der Grabungsfläche am Ausbiss des Alten Lagers Rammelsberg von modernem Haufwerk durch Bergbau Goslar GmbH bis auf oberste Schichten des ehem "Teiches" aus dem 14. Jahrhundert.



B. Ullrich im Feuergezäher Gewölbe des Rammelsbergs (Foto H.-G. Dettmer)



Oktober 2009: Geophysikalische Probemessungen im Feuergezäher Gewölbe und am Alten Lager Rammelsberg durch B. Ullrich, FU Berlin/Eastern Atlas mit hervorragenden Ergebnissen - Informationstafel an der Grabung Johanneser Kurhaus bei Clausthal-Zellerfeld steht schon - Sondageschnitt durch die "Dorfstraße" im Hanedorp.












Trotz tatkräftiger Hilfe hielt der Regenschutz  des Schlämmplatzes nicht lange dem Wind stand...



September 2009: Schlämmen der Bodenproben aus unseren Harzgrabungen mit/für Dipl.-Biol. Hannes Knapp, Uni Kiel - Baustelle im Stadtkern von Seesen bleibt ohne Befund, ebenso die Verdachtsfläche an der B 243 bei Steina.


August 2009: Ein Mitarbeiter für die Untersuchungen am Alten Lager zusätzlich für kurze  Zeit eingestellt! Mit  ihm werden nun die Vorbereitungen für größere Grabungen 2010 durchgeführt, mit phantastischer Unterstützung der Bergbau Goslar GmbH! - Erste Begehungen im Rahmen der Erweiterung der B 243 bei Steina negativ.

Juli 2009: Detailvermessung der Ortswüstung Hanedorp mit Ldkr. Goslar- Geländetests im Rahmen des Neubaus der B243 bei Bad Sachsa

Mai/Juni 2009: Befliegungen der Schiefermühle auf Grund der Wetterlage verschoben - Wechsel der Mitarbeiter - Vorbereitung der Präsentation zum Welterbetag - Abgleich der Fundstellendatenbanken - aufregende Funde zweier Flachbeile und eines Bronzeschwertes aus Kupfer- Frühbronzezeit durch M. Gädke - Entdeckung einer bisher nicht bekannten Ortswüstung im Harzgebirge durch F.-A. Linke - Vorbereitung der Geländeprospektion auf der neuen Ortswüstung - Geophysikalische Prospektion im Rahmen des Neubaus der B243 mit Eastern Atlas in vielleicht neolithischem Fundgebiet

März/April 2009: Befliegung der Schiefermühle und Umgebung am Rammelsberg mit Octocopter des DLR - Aufarbeitung der Makroreste aus Bodenproben montanarchäologischer Grabungen durch H.Knapp, bei Prof. W.Kirleis, Kiel

Februar 2009: Planung von Befliegungen zur Geländeaufnahme auch. mit Robot-Flugzeugen des Geländes zwischen Stadt/Bergdorf/Maltermeister Turm/Schiefermühle/Museum zur Geländevermessung und Erstellung virtueller, "begehbarer" 3.D.Modelle mit DLR (Dipl.-Ing. B. Strackenbrock, Berlin, sowie zur verbesserten Grabungsdokumentation

Januar 2009: Gestaltung der Eingangsvitrine in der Arbeitsstelle - Aufbereitung der Fundstellendias für die Abgabe in das Archiv des NLD - Abgleich der Fundstellendatenbank mit ADABWeb - Bemühungen um die Finanzierung der Grabung am "Alten Lager" und einen Ersatz des Technikers F.-A. Linke (bitte Daumen drücken!)

Dezember 2008: Wechsel der Mitarbeiter, Einarbeitung; Aufarbeitung der Vermessung am Rammelsberg

November 2008: Geophysikalische Prospektion der Wüstung Barkefelde bei Hattorf, Ldkr. Osterode mit Kreisarchäologie

Oktober 2008: Mit dem ersten Schnee Schlußdokumentation der Profile am Alten Lager Rammelsberg - Aufarbeitung der Dokumentation und der Funde

September 2008: Erneuerung der Ausstellung im Oberharzer Bergwerksmuseum und Erstellung einer Tafel an der Grabung Johanneser Kurhaus - Tag des Offenen Denkmals am Rammelsberg - Tag des Offenen Steinbruchs am Iberg - 24. Beiratssitzung - Tag des Geotops am Rammelsberg

August 2008: Durchforstung der Erzabfuhrwege am Rammelsberg - Entwurf einer Beschilderung

Juli 2008: Vermessung der Wüstung Wanlefsrode im Nationalpark mit der Universität Hannover

ab Mai 2008: Sondierungen am Alten Lager Rammelsberg bei Goslar

April 2008: Dokumentation bei Sanierung der Fundamente des Rathauses in Goslar

1. März 2008: Bezug der neuen Räume Bergtal 18, bei der BGG


Grabungen der Arbeitsstelle bis 2007:

1981/82 - Goslar, Brüdernkloster
Baugeschichte des um 1230 n. Chr. gegründeten Klosters mit älteren Verhüttungsrelikten.


1981 - Stübchental bei Bad Harzburg
Fundstelle spätbronzezeitlicher Keramik unter einem jüngeren Platzmeiler in ca. 600 m ü.NN.

1981-85 - Düna bei Osterode
Siedlung des 1.-13. Jhs. n. Chr., frühmittelalterlicher Herrensitz mit Verhüttung Rammelsberger und Oberharzer Erze seit dem 3./4. Jh. n. Chr.

1982 - Förste bei Osterode
Freilegung der ehem. Kapelle auf Grund geplanter Straßenbaumaßnahmen

1982 - Badenhausen
Sicherung frühmittelalterlicher Siedlungsbefunde bei Neubaumaßnahmen mit Wilhelm Reissner

1987-91 - Johanneser Kurhaus, Clausthal-Zellerfeld
Schmelzplatz für Blei/Silber des 9./10. Jhs. und daraus erwachsende Hütte des 12./13. Jhs. n. Chr.

1988/89 - Kunzenloch bei Lerbach
Kleiner Kupferschmelzplatz eines größeren Ensembles des 9./10. Jhs. mit Plattenschlacken.

1990/91 - Riefenbach bei Bad Harzburg
Saisonaler Schmelzplatz Rammelsberger Erze des 11./12. Jhs. n. Chr.

1992 - Goslar, Am Stoben
Städtische Siedlungsrelikte nahe des mittelalterlichen Marktbezirks des 13. Jhs. n. Chr. mit Hinweisen auf Buntmetallgewinnung und Zwischenlager für Rammelsberger Erze.

1993 - Goslar, Hinter den Brüdern
Gräberfeld des 18. Jhs. am ehem. Brüdernkloster mit Relikten älterer Silbergewinnung.

1993 - Wurmberg
Sondierung iim Bereich des vermuteten Steinplattenwegs anlässlich der Sprengung des NATO-Turms, ohne Befund

1994 - Brautsteinweg, Rammelsberg
Kleiner Schmelzplatz für Blei/Silber des ausgehenden 9. Jhs. n. Chr. (um 870 n.Chr.) in unmittelbarer Nähe zum Rammelsberg.

1994 - Goslar, Kaiserpassage
Siedlungsrelikte, vor allem Kloaken und Brunnen des 12.-18. Jhs. n.Chr. im Stadtgebiet.

1994 - Hunderücken, Untere Innerste
Prüfungsgrabung von Dirk Hering auf kleinem Schmelzplatz in größerem Ensemble für Buntmetall, genutzt im 9./10. und wiederum im 11./12. Jh. n. Chr.

1995 - Goslar, Baßgeige
Siedlungsrelikte der Bronze- und Kaiserzeit, frühmittelalterliche Siedlung mit Buntmetallgewinnung, im 12./13. Jh. Wüstung; vermutlich identisch mit der historisch überlieferten Siedlung Stapeln.

1992-97 - Lasfelder Tränke, Brandhai
Kleiner Schmelzplatz für Buntmetall, genutzt im 9./10. und wiederum im 11./12. Jh. n. Chr.

1996/97 - Schnapsweg
Kleiner Schmelzplatz, auf dem im 10. Jh.n.Chr. aus Rammelsberger Erz Kupfer erschmolzen wurde.

1997 - Goslar, Vogelsang
Bei Baumaßnahmen in der Stadt unter vermutlich frühneuzeitlicher Bebauung zwei regelmäßige Gruben mit Erz und Keramik des frühen 11. Jhs.n.Chr.

1998 - Kötental
Vom Wegebau angeschnittener kleiner Schmelzplatz, auf dem im 10. Jh. n. Chr. aus Rammelsberger Erz Kupfer erschmolzen wurde. Dabei hervorragend erhaltener originaler Waldhorizont aus der Zeit unmittelbar vor der Nutzung als Schmelzplatz freigelegt und geborgen.

1999 - Rhode
Nach intensiver Prospektion im Bereich der Motte des 12./13. Jhs. n.Chr. Ausgrabung des Burgplateaus und Teilen des Umfelds durch Dr. Gregor Schlicksbier

1999 - Rabental
Sondierungen an Schlackenhalden und Meilerplätzen im Rahmen eines Jugendlagers des IJGD im Revier Spiegeltal, Gmkg. Zellerfeld, Forst, GfG Harz

1999 - Tannhai
Probeschnitt an einem Blei- /Silberschmelzplatz des 9. – 10. Jh. N. Chr. mit Sinderschlacke

1999 - Brunnenbachtal
Im Rahmen der Diplomarbeit von Claudia Bardowicks im Brunnenbachtal bei Braunlage zwei Sondagen an  „Altem Wall“ und Hohlweg. 

2000-2001 - Obere Schildau/Hahnental
Sicherung eines durch einen Rückeweg angeschnittenen Kupferschmelzplatzes des 10. Jhs.n.Chr. mit Plattenschlacken und Ofenresten. Notdürftige Befundsicherung

2001 - Huneberg
Prüfungsgrabung von F. Hirschfelder an Schmelzplatz des 12. Jhs.n.Chr.; intensive geophysikalische Prospektion

2002 - 2004 - Huneberg
Ausgrabung des Schmelzplatzes im Steinbrucherweiterungsgebiet

2004 - Pandelbachtal
Probeschnitt auf geophysikalisch prospektiertem Schmelzplatz des 13./14. Jhs.n.Chr. durch Dr. Marcus Blaich

2005 - Iberg
Sondierung und Dokumentation der Bergbauspuren im Steinbrucherweiterungsgebiet durch Team der Fels-Werke mit Dipl.-Geolk. Arnold Quest

2005 - Iberg/Hübbelweg
Ausgrabung eines frühmittelalterlichen Eisenschmelzplatzes

2006 - Obere Schildau/Hahnental
Abschluß der unterbrochenen Dokumentation mit Freilegung eines Schmelzofens mit komplizierter Windführung des 10. Jhs. n.Chr.





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